Klimafreundliches Webhosting: Was ist das?

Das Internet hat in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Leben der meisten Menschen gefunden. Jedoch stecken in der IT-Branche die größten Stromverbraucher, denn allein die Benutzung der Suchmaschinen verbraucht pro Abfrage eine Menge Strom. Vergleichbares gilt für die eigene Homepage und Webseiten von Unternehmen, da die Server häufig mit normalem Strom aus der Atomkraft laufen. Aber das muss nicht sein, mittlerweile gibt es Webhoster, die mit Energien aus natürlichen Ressourcen die Server betreiben.

Hoher Stromverbrauch im Internet

Jedes Mal, wenn Sie das World Wide Web betreten, erhöht sich der Stromverbrauch. Denn nicht nur der eigene Rechner und das Modem verbrauchen Strom. Vor allem die Server der Webseiten, die in der Regel 24 Stunden am Tag in Betrieb sind, haben einen hohen Energiebedarf. Eine einzige Suche über Google kommt auf etwa acht Wattstunden. So verbrauchen alle Server der Suchmaschine täglich rund 150 Megawattstunden. Dabei kommt der Strom selten von natürlichen Ressourcen. Gleiches gilt für digitale Datenwolken, wenn Sie größere Datenmengen Webspace auslagern.

Was ändert klimafreundliches Webhosting?

Verschiedene Unternehmen haben sich dem Problem angenommen und Wege für ein grünes Internet entwickelt. Dabei steht Klimaneutralität für die Senkung der CO2 Emissionen, in dem sie den CO2 Ausstoß an bestimmten Stellen vermeiden. Klimafreundliche Webhoster kaufen sogenannte Emissionszertifikate, zum Beispiel für ein Wind- oder Wasserkraftwerk und nutzen den natürlichen Strom für die Server. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen ihnen, denn manche Anbieter werben mit sogenannten RECS-Zertifikaten, verwenden aber – neben Ökostrom – auch Energien aus Atomkraft. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Stromtarife verschiedener Anbieter zu vergleichen.

Wie erkenne ich klimaneutrale Webhoster?

Möchten Sie dementsprechend eigene Domains online stellen und sicher gehen, dass der Hoster reinen Ökostrom verwendet, sollten Sie sich über den Anbieter informieren. Webhoster, die für ihre Server ausschließlich Energie aus natürlichen Quellen nutzen, erkennen Sie an ihrer Transparenz. So bezieht der Webhoster Greensta reinen Ökostrom von Greepeace Energy und achtet auf einen möglichst niedrigen Verbrauch der Server.

Bild: panthermedia.net Meseritsch Herby