Die Amerikanische Revolution: Die USA wird gegründet

Vor der Amerikanischen Revolution hatten die Bewohner der 13 amerikanischen Kolonien die Gesetze Ihres Mutterlandes als althergebrachte Rechte betrachtet und diese nicht angefochten. Doch als England die Steuern in den 13 britischen Kolonien erhöhen wollte, ohne diesen dabei ein Mitspracherecht einzuräumen, beschlossen die neu gegründeten Länder, sich von Großbritannien loszureißen und ihren eigenen Staatenbund zu gründen. Das Streben nach Unabhängigkeit bedeutete einen harten Kampf gegen die Macht des englischen Königreiches.

Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg

Der Beginn der Revolutionszeit wird meist auf das Jahr 1763 datiert, als England die Steuern für die 13 Kolonien erhöhen wollte. Es kam zu einer riesigen Protestwelle in den 13 Kolonien. In den kommenden Jahren Spitze sich der Konflikt immer mehr zu. 1775 kam es dann zum Ausbruch des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. In diesem Kämpften die Kolonialstaaten gegen die Macht von Großbritannien an. Bis 1778 mussten die 13 Kolonien viele Verluste hinnehmen. Doch ab 1778 beeinflusste das aktive Eingreifen von Frankreich den Krieg zugunsten der amerikanischen Kolonialmächte.  Nach der britischen Niederlage in der Schlacht von Yorktown im Jahr 1781 endeten die Hauptkampfhandlungen. Offiziell wurde der Krieg schließlich am 3. September 1783 mit der Unterzeichnung des Friedens von Paris beendet.

Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung

In der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 riefen die 13 Kolonien von Nordamerika ihre Loslösung von Großbritannien aus. Damit proklamierten sie gleichzeitig ihr Recht, einen eigenen Staatenbund zu bilden. Noch vor der Erfindung der Glühbirne war damit der erste Schritt zur Unabhängigkeit von Amerika getan. Größtenteils wurde die Unabhängigkeitserklärung von dem Staatstheoretiker Thomas Jefferson verfasst. Dieser ließ sich dabei stark von der Rechtsphilosophie von dem Aufklärer John Locke beeinflussen. Die von Thomas Jefferson in der Gründungsurkunde der USA konzipierte Gewaltenteilung erinnert sehr stark an die Zweite Abhandlung von Locke.

Das Ende der Amerikanischen Revolution

Über das Datum, welches das Ende der Amerikanischen Revolution einläutet sind sich die Geschichtswissenschaftler uneinig. Viele Forscher datieren das Ende der Amerikanischen Revolution auf den 3. September 1773. An diesem Tag wurde der Unabhängigkeitskrieg formal durch die Vertragsunterzeichnung von dem „Frieden von Paris“ beendet. Andere Wissenschaftler sehen allerdings die Revolution erst durch die Ratifizierung der noch heute gültigen Verfassung der USA im Jahr 1789 als beendet an.