Das Miniatur Wunderland im Hamburg

Modelschiffe fahren in Miniatur-Skandinavien

In Hamburgs Speicherstadt steht Deutschlands größte Modelleisenbahn. Zahlreiche Touristen aus allen Ländern bestaunen jedes Jahr die Themen-Bereiche. Dabei stehen nicht nur die Modellzüge im Mittelpunkt, sondern die vielen kleinen Geschichten, die die Figuren erzählen. Feuerwehrwagen rücken aus, um ein brennendes Haus zu löschen, am Flughafen startet ein Flugzeug und in Las Vegas blinken die bunten Schilder von Hotels und Casinos. Das Wunderland zieht nicht nur Fans des Modellbaus in seinen Bann, sondern begeistert Kinder und Erwachsene.

Die Gründung des Wunderlandes

Im Jahr 2000 gründeten die Brüder Frederick und Gerrit Braun das Miniatur Wunderland. Nach einer langen Planung fuhren schließlich im August 2001 die ersten Züge durch die Anlage. Seitdem expandierte das Wunderland mit neuen Themenbereichen und wurde zur größten Modelleisenbahn Europas. Schließlich verlieh ihnen die Kultursenatorin Karin von Welck im März 2010 das Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Engagement.

Internationale Themenwelten

Auf 1300 Quadratmetern streifen die Touristen durch verschiedene detailreiche Länder, unternehmen einen Ausflug an die Küste und beobachten, wie Kreuzfahrtschiffe in den Hafen einfahren. So holen ICEs die Fahrgäste am Bahnhof ab, bevor sie durch einen Tunnel in den nächsten Themenabschnitt fahren. Um möglichst viel zu entdecken, sollten sich die Besucher ausreichend Zeit nehmen. Dabei lohnt es sich, auf die Details zu achten. Denn aufmerksame Beobachter entdecken lila Kühe und Pippi Langstrumpf.

Highlights im Wunderland

Was macht das Wunderland so einzigartig? Zweifellos gehört der Tag und Nacht Wechsel zu den Besonderheiten der Modellwelt. Absolutes Highlight ist der Airport Knuffingen, in dem Modellflugzeuge starten und landen.

Bild: Tobias Grosch cc-by-sa 3.0