Gesundes Laufen: Gute Läufer tragen eine Pulsuhr

Beim Joggen ist eine Pulsuhr sehr hilfreich

Die Pulsuhr kann viel mehr als nur den Puls messen. Sie dient als Motivator, Gesundheitsberater, Diätcouch, Trainingsplaner und ganz nebenbei gibt sie noch ein schickes Accessoire und technisches Spielzeug ab. Stiftung Warentest hat 17 Pulsmessgeräte auf Ihre Genauigkeit hin überprüft und kam zu erfreulichen Ergebnissen. Fast alle Pulsuhren kommen an die Qualität von medizinischen EKG-Geräten heran.

Der optimale Puls beim Laufen

Die beste Pulsuhr nützt nichts, wenn man die angezeigten Zahlen nicht einschätzen kann. Bevor Sie mit der Pulsuhr anfangen zu trainieren, sollten Sie also die idealen Werte zum Laufen kennen. Ihren optimalen Puls beim Laufen können Sie anhand Ihres Ruhe- und Maximalpulses berechnen. Ihren Ruhepuls finden Sie heraus, indem Sie mehrere Tage hintereinander morgens direkt nach dem Aufstehen Ihren Puls messen und anschließend den Durchschnittswert errechnen. Für Ihren Maximalpuls müssen Sie beim Joggen an Ihr Limit gehen und danach direkt Ihren Puls messen. Die ideale Trainingsfrequenz errechnen Sie anschließend mit der folgenden Formel: (Maximale Herzfrequenz – Ruhefrequenz) x 0,6 + Ruhefrequenz = Idealfrequenz.

Pulsmessgeräte im Vergleich

Stiftung Warentest hat im April 2011 Pulsmessgeräte miteinander verglichen. Dabei kam das Institut auf das Ergebnis, dass Qualität ihren Preis hat. Mit der Note Gut haben Pulsuhren erst ab einen Preis von 35 Euro abgeschnitten. Der Testsieger „Polar FT 60“ kostet 152 Euro. Diese Pulsuhr erhielt die Note 1,9. Die Sieger des zweiten und dritten Platzes, „Forerunner 110“ von Garmin und „FT40“ von der Firma Polar, sind ebenfalls nicht unter 110 Euro erhältlich. Die günstigste Uhr im guten Bereich ist „PM 25“ von Beurer. Im Test mussten sich die Pulsuhren mit EKG-Geräten messen lassen. Dabei schnitten sie erstaunlich gut ab. Die Werte fast aller Pulsuhren stimmten mit der Anzeige des EKG-Gerätes nahezu überein.

Bild: michael meuer / pixelio.de