Tipps zur Katzenhaltung bei einer Katzenhaarallergie

Eine Katzenhaarallergie ist vor allem für Katzenliebhaber ärgerlich. Doch falls Sie gegen Katzenhaare allergisch sind, müssen Sie trotzdem nicht zwangsläufig auf eine Katze verzichten. Schließlich gibt es Medikamente, welche die Symptome dieser Allergie eindämmen. Außerdem helfen kleine Einrichtungsveränderungen dabei, besser mit der Haarallergie klar zu kommen.

Einrichtung bei einer Katzenhaarallergie

Wenn Sie allergisch auf die Haare von Katzen reagieren und trotzdem nicht auf eine Katze verzichten wollen, sollte Sie Ihre Katze vor allem von Einrichtungsgegenständen fernhalten, die aus einem flauschigen Material bestehen, da dort Haare besonders häufig hängen bleiben. Dies sind zum Beispiel Handtücher, Kissen, Sofas und Matratzen. Es wäre natürlich schade, wenn die Katze sich nur noch im Flur aufhalten dürfte. Deshalb sollten Sie einfach eine Sofagarnitur aus Leder im Wohnzimmer aufstellen. Selbst wenn die Bezüge von Matratzen häufig gewechselt werden, dringen die allergieerzeugenden Stoffe der Katzenhaare in die Matratze ein. Deshalb sollten Sie Ihre Katze entweder den Zutritt zu Ihrem Schlafzimmer verwehren oder Sie sollten sich für ein Wasserbett entscheiden. In solch einer Matratze können die allergieerzeugenden Substanzen der Katzenhaare nicht eindringen. Besonders zu empfehlen sind Softside Wasserbetten von Aqua-Comfort. Den Bettbezug sollten Sie allerdings ach bei einem Wasserbett häufig wechseln.

Medikamente gegen Katzenhaarallergie

Gegen eine Katzenhaarallergie gibt es auch Medikamente, welche möglicherweise auftretende Symptome wesentlich lindern können. Lass Sie sich in der Apotheke oder von einem Arzt beraten, welches Medikament für Sie am besten geeignet ist. Falls die Medikamente bei Ihnen nicht anschlagen, können Sie sich auch Katzen, die nicht haaren, als Haustiere anschaffen. Jedoch sollten Sie dabei bedenken, dass diese Nacktkatzen meist aus einer so genannten Qualzucht stammen und diese aufgrund ihrer durch die Zucht hervorgerufenen Eigenschaften eine wesentlich kürzere Lebensdauer haben.

Bild: The Cat CC-BY-SA 3.0