Was muss ich bei einem Nasenpiercing beachten?

Der Nasenring ist ein beliebtes Nasenpiercing

Die einen lieben es und möchten nie wieder ohne das Haus verlassen. Die anderen halten es in bestimmten Situationen für unangemessen. Doch auch wenn das Nasenpiercing nicht mehr die Popularität der 1990er Jahre aufweisen kann, ist es nicht vergessen. Was Sie beachten sollten, wenn Sie sich ein Nasenpiercing stechen lassen, erfahren sie hier.

Die Wahl des richtigen Piercingstudios

Legen Sie bei der Wahl des Piercingstudios großen Wert auf Hygiene und sterile Geräte, um Entzündungen vorzubeugen. Generell gilt, je erfahrener der Piercer ist, desto besser sticht er. Gehen Sie auf Nummer sicher und fragen Sie nach. Seriöse Piercingstudios zeigen Ihnen mitunter die Räumlichkeiten und klären Sie über Risiken und Nebenwirkungen auf. Die Mitgliedschaft im Verein Organisation Professionelle Piercer, kurz OPP, ist ein weiteres Qualitätsmerkmal. Außerdem benötigt er von Ihnen eine schriftliche Einverständniserklärung. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Entzündungen, die aufgrund mangelnder Hygiene oder ungeeigneter Materialien entstehen. Reagieren Sie auf bestimmte Metalle allergisch? Falls Sie Zweifel haben, konsultieren Sie einen Allergologen und lassen sich testen. Auf diese Weise vermeiden Sie allergische Reaktionen und finden dauerhaft Gefallen an Ihrem Nasenpiercing.

Die richtige Pflege des Piercings

Sie haben sich für ein Piercingstudio entschieden und sind nun stolzer Träger eines Nasenpiercings. Doch nach dem Stechen beginnt erst die eigentliche Arbeit. Bedenken Sie, jedes Piercing ist eine Wunde, die regelmäßig versorgt werden muss. Desinfizieren Sie die Einstichstellen zweimal täglich, bis die Wunden verheilt sind. Bei einem Nasenpiercing dauert der Heilungsprozess durchschnittlich zwei bis vier Monate. Drehen Sie und bewegen Sie das frisch gestochene Piercing möglichst wenig, und nehmen Sie es frühestens heraus, wenn die Einstichstellen verheilt sind. Falls doch Komplikationen oder Nebenwirkungen auftreten, lassen Sie es von einem Arzt herausnehmen, um weitere Verletzungen zu vermeiden.

Marie Richie cc-by-sa 3.0