Potenzhilfen im Vergleich

Potenzhilfen können Männer auf die Sprünge helfen

Stiftung Warentest hat mehrere Potenzmittel getestet und kam hinsichtlich der Wirksamkeit zu überwiegend guten Ergebnissen.  Mit einer Erfolgsquote von 82 Prozent weist das bekannteste Potenzmittel, Viagra, die höchste Wirksamkeit auf. Jedoch können bei allen Potenzmitteln auch unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Die Packungsbeilage sollte vor der Ersteinnahme deshalb gründlich durchgelesen werden.

Vor- und Nachteile von Viagra

Stiftung Warentest kam zu dem Ergebnis, dass Viagra die beste Wirksamkeit von allen Potenzmitteln aufweist. Die Erfolgsquote liegt bei 82 Prozent. Die Wirkung beginnt nach 20 Minuten und kann bis zu vier Stunden anhalten. Viagra bewirkt, dass durch eine Steigerung der Konzentration an Stickstoffmonoxid verstärkt Blut in den Schwellkörper fließt. Dadurch können jedoch auch Nebenwirkungen auftreten. Häufig sind unter anderem Hautrötungen mit Hitzegefühl sowie Kopfschmerzen und Schwindel. Zudem sollten Herzkranke Viagra nur unter Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. Bei gleichzeitiger Einnahme von bestimmten Medikamenten kann ein starker Blutdruckabfall erfolgen.

Potenzmittel mit einer hohen Erfolgsquote

Neben Viagra stufte Stiftung Warentest auch die Potenzmittel Levitra und Cialis mit einer zuverlässigen Wirksamkeit ein. Die Erfolgsquote liegt bei 80 und 81 Prozent. Der Eintritt und die Dauer der Wirkung von Levitra ähnelt Viagra. Bei Cialis tritt die Wirkung erst nach 45 Minuten ein, dauert aber dafür über 24 Stunden an, wodurch spontaner Sex ohne gezielte Pilleneinnahme ermöglicht wird. Der Wirkstoff von Viagra und Levitra unterscheiden sich kaum. Das Wirkprinzip ist bei allen drei Potenzmitteln dasselbe. Daher ähneln sich Viagra und Levrita hinsichtlich der möglichen Nebenwirkungen sehr. Bei Cialis nennt Stiftung Warentest  dieselben Nebenwirkungen. Aufgrund der längeren Wirkdauer besteht bei der Einnahme von Cialis jedoch eine erhöhte Gefahr von negativen Wechselwirkungen zwischen Arzneien. Zudem dauern auftretende Nebenwirkungen länger an.

Potenzmittel zum Spritzen

Während Viagra, Levitra und Cialis als Pillen oral eingenommen werden, müssen die Potenzmittel Viridal und Caverjekt Impuls direkt in den Schwellkörper des Penis gespritzt werden. Die Mittel wirken nach dem gleichen Prinzip. Die Potenzmittel bewirken eine Gefäßerweiterung, wodurch es zu einer stärkeren Durchblutung des Schwellkörpers kommt. Die Wirkung wird als zuverlässig eingestuft und erfolgt sofort. Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Schwindel sind nicht zu befürchten. Das Injizieren des Potenzmittels ist jedoch schwierig und schmerzhaft. Bei einer Überdosierung besteht zudem die Gefahr einer gefährlichen Dauererektion. Außerdem dürfen Viridal und Caverjekt Impuls  höchstens dreimal pro Woche angewandt werden, da ansonsten Gewebsnekrosen auftreten können.

Bild: panthermedia.net Meseritsch Herby