Die Rückkehrforderung als unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor für Ostdeutschland

Die Agentur für Arbeit erhält in Sachen Abwanderungspolitik Unterstützung

Die Abwanderung aus Ostdeutschland ist ein aktuelles Thema, dass viele Experten beschäftigt und beunruhigt. Viele Ostdeutsche verlassen ihre Heimat, weil sie dort keine Arbeit finden. Sie zieht es in den Westen. Dort erhoffen sie sich eine bessere Zukunft. Somit werden zunehmend Rückkehrforderungen laut.

Bemühungen gegen die Abwanderung

Mit diversen Förderprogrammen will die Bundesregierung der Abwanderung entgegenwirken. Vor allem junge Frauen verlassen zunehmend den Osten, weil sie keine Perspektiven in ihrer Heimat sehen. In ländlichen Regionen sollen daher Modellprojekte umgesetzt werden. Denn in dünn besiedelten Teilen konzentrieren sich die Probleme. Das zusätzliche Geld soll dafür eingesetzt werden, um eine bessere ärztliche Versorgung zu gewährleisten. Auch ein mobiler ärztlicher Dienst müsse dafür angeschafft werden. Auch das Bildungsangebot soll erweitert werden, da gut ausgebildete junge Frauen im Osten rar sind. Mit beispielswiese rollenden Bibliotheken will man dieser Entwicklung entgegen steuern.

Unterstützung kommt vom Verband für Rück- und Zuwanderung

Der Verband für Rück- und Zuwanderung setzt sich ebenfalls speziell mit der Abwanderungsproblematik auseinander. Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Bundeswehr und Bildung kommen regelmäßig zusammen, um die Lage zu analysieren und zu verbessern. Die Rückkehrforderungen seien unverzichtbar für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Denn der weiter ansteigende Fachkräftemangel macht den im Osten ansässigen Firmen zu schaffen. Zusätzliche Vermittlungsdienste und Beratungsleistungen sollen die Agentur für Arbeit dabei unterstützen dem Abwandern ein Ende zu setzen.

Agenturen werben Fach-und Führungskräfte ab

Spezielle Agenturen bemühen sich darum mit den Auswanderen in Kontakt zu bleiben. Denn die Arbeitslosenrate im Osten ist zwar hoch, aber dennoch gibt es freie Arbeitsplätze. Meist werden speziell ausgebildete Fachkräfte gesucht. Die Agenturen möchten verdeutlichen, dass Arbeiten in Ostdeutschland eine gute Alternative ist. Um diese Stellen zu besetzen nehmen die sogenannten Rückholagenturen gerne Kontakt zu ehemaligen Bewohnern Ostdeutschlands Kontakt auf. Der Umzug in den Westen ist für viele nämlich nur eine vorübergehende Lösung und auch Pendler freuen sich über Jobangebote aus der Heimat.

Bild: panthermedia.net Randolf Berold