Küchenmesser im Test

Regelmäßiges Schärfen ist zu empfehlen

Profiköche, aber auch Hobbyköche, kaufen sich meist teure Luxusmesser, weil ihnen eine hochwertige Schneidequalität beim Kochen wichtig ist. Doch ein Vergleich von Stiftung Warentest liefert ein überraschendes Ergebnis: Im Hinblick auf Kochmesser gilt: Teuer ist nicht immer gleich besser. So hat beispielsweise ein Messer von Ikea erstaunlich gut im Test abgeschnitten, wohingegen das teuerste Messer den drittletzten Platz ergatterte.

Sieger von Stiftung Warentest

Laut einer Untersuchung von Stiftung Warentest sagt der Preis eines Küchenmessers nichts über seine Qualität aus. Stiftung Warentest hat 21 Küchenmesser getestet und kam dabei zu erstaunlichen Ergebnissen. Sa kam das teuerste Messer im Test nur auf den 18. Platz. Es stammt von der Firma Böker und kostet 119 Euro. Die Klinge besteht aus Keramik. Messer aus diesem Material haben im Test allgemein sehr schlecht abgeschnitten. Auf den  vorderen Plätzen des Tests steht überraschender Weise ein Messer von Ikea. Es kostet lediglich 21 Euro. Besonders gelobt wurde, dass es sehr scharf schneidet und äußerst stabil ist. Außerdem darf es im Gegensatz zum fast fünfmal so teuren Messer von Böker in die Spülmaschine.

Tipps zum Schneiden

Um die Klinge zu schonen, sollten Sie ausschließlich Schneideunterlagen aus Holz oder Kunststoff verwenden. Glas-, Granit- oder Marmorbretter machen die Klinge stumpf. Wenn das Messer nicht mehr ohne Druckausübung durch eine Tomate gleiten kann, sollte das Küchenmesser geschärft werden. Mit einem eigenen Schleifer können Sie dies ohne Expertenwissen selbst machen. Der Eden Messer Shop bietet Schleifstäbe bereits ab einem Preis von 20 Euro an. Außerdem werden dort auch elektrische Schleifmaschinen und Schleifblöcke angeboten.  Dazu müssen Sie das Küchenmesser in einem Winkel von ungefähr 20 Grad an einen Schleifer legen und beide Messerseiten abwechselnd über den Schleifstab ziehen. In speziellen Fachgeschäften können Sie ein Messer für durchschnittlich fünf Euro nachschleifen lassen.